Pilz – ein Unikum mit dem wir leben...

...aber bitte nicht zu viele davon im Darm!

  • Wie soll die Frage nach dem „ Warum Pilze" beantwortet werden?
  • Wann bekomme ich Pilze, wie bekomme ich Pilze und warum reagiert mein Immunsystem nicht auf die Plagegeister?

Es steht fest: Hefepilze leben mit uns in Symbiose und sind hilfreiche Gesellen bei der Erledigung bestimmter Verdauungsvorgänge. Unser Abwehrsystem kontrolliert sie sehr genau, damit sie sich nicht über die Maßen vermehren können. Antibiotika schädigen eine gesunde Darmflora so stark, dass sich Parasiten, wie Hefepilze, ungehemmt vermehren können. Die Folgen übermäßigen Pilzbefalls sind vielfältige, schleichende, von uns kaum wahrgenommene Erscheinungen, die oft als altersbedingte Beschwerden hingenommen werden, eventuell solang, bis sie sich doch zur Last und Plage entwickelt haben.

Muss dies alles so sein?

Bei Darmpilzbefall sollte man sich an einen naturheilkundlich tätigen Arzt wenden und hier ein vertrauensvolles Gespräch suchen. Hierdurch kann abgeklärt werden, ob Hefepilze die Auslöser der Beschwerden sind. Ist ein eindeutiger Darmpilzbefall mit Hilfe der Applied Kinesiology diagnostiziert worden, kann mit der erforderlichen und entlastenden Therapie begonnen werden.

Es kommen Medikamente zur Bekämpfung der Hefeund Schimmelpilze zum Einsatz. Begleitet werden diese Maßnahmen mit einer 3-wöchigen kohlehydratfreien Diät. Ist dieses geschehen, wird wieder eine natürliche Darmflora aufgebaut, die uns zu einer gesunden Darmabwehr verhilft (Symbioselenkung). Anschließend werden evtl. bestehende Nahrungsmittelunverträglichkeiten mit Laserakupunktur gelöscht. Unter all diesen Behandlungen dürfen unsere in Mitleidenschaft gezogenen Organe natürlich nicht vergessen werden.

Auch sie benötigen im Anschluss eine sorgfältig Überwachung und Behandlung.

Dr. Andrea Stiasny-Simon, Internistin, Frankfurt a. M.


Medizinisches Versorgungszentrum Stiftland
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